Ausdauer (Begriff)

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„Unter Ausdauer wird allgemein die psychophysische Ermüdungswiderstandsfähigkeit des Sportlers verstanden.

Dabei beinhaltet die psychische Ausdauer die Fähigkeit des Sportlers, einem Reiz, der zum Abbruch einer Belastung auffordert, möglichst lange widerstehen zu können, die phy­sische Ausdauer die Ermüdungswiderstandsfähigkeit des gesamten Organismus bzw. ein­zelner Teilsysteme.“

 

„Nach sportmedizinischen Erkenntnissen steigt die körperliche Leistungsfähigkeit vor allem durch die Entwicklung von Ausdauer und Kraft.“

 

Ausdauer kann man grundsätzlich in verschiedene Sparten einteilen, und zwar die Grundlagenausdauer und die wettkampfspezifische Ausdauer. In der Grundlagenausdauer ist die aerobe Leistungsfähigkeit mit der zyklischen und azyklischen Grundlagenausdauer von Bedeutung. In der wettkampfspezifischeren Ausdauer reden wir von der Schnelligkeits-, Kurzzeit- und Mittelzeitausdauer und von der Langzeitausdauer I + II.

 

Ein anderer Ausdruck für die Ausdauer ist auch Ermüdungsresistenz, welcher der Aus­dauer ein Limit stellt. Je länger die Ermüdungsresistenz gegen Belastungen auf physischer, sensorischer, psychischer oder emotional Ebene standhalten kann, können auch die Höchstleistungen bis zum Ziel (ob kurz oder lang) vollbracht werden.

Die Ausdauer muss grösser sein als die objektiven und subjektiven Ermüdungssymptome.

Objektiv: Leere Speicher (Glykogen, Fett, etc.), Laktat, Verlängerung der Reaktionszeit, etc.

Subjektiv: Unlust, Motivationsnachlass, Schmerzen, Konzentration, Abnahme der Prä­zision

 

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