Squashschläger

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Welches ist das geeignete Squash Racket für mich? Diese Frage lässt sich leider nicht immer so einfach beantworten.

Für den perfekten Squashschläger, bzw. das Squash Racket, müssen diverse Elemente angeschaut werden.

Der Schlägergriff ist je nach Modell eckig, rund, kurz, lang. Dies spielt aber beim Racket keine elementare Rolle und ist eine subjektive Entscheidung des Spielers. Der Durchmesser des Griffs ist bei allen Rackets fast gleichgross. Wer den Griff lieber dicker möchte, muss ein zweites, oder gar drittes Griffband / Overgrip daran tun.

Der Schlägerkopf hingegen ist ein wichtiges Element. Es gibt den „offenen“ und den „geschlossenen“ Kopf. Beim Racket mit dem „offenen“ Kopf hat man mehr Power und der optimale Treffpunkt ist grösser. Dafür leidet die Kontrolle und Genauigkeit. Beim „geschlossenen“ Kopf, resp. beim Racket mit einer Brücke ist grundsätzlich die Kontrolle und Präzision besser, dafür ist die Power geringer.

Die Bespannung beeinflusst die Spielleistung sehr. Auf den meisten Rackets ist eine 0815-Saite aufgespannt und dient mehrheitlich als „Transportschutz“ der Rackets. Ohne Besaitung sind die Rackets deutlich mehr bruchanfälliger.  Qualitative Saiten haben nur die wenigsten Marken auf der Originalbespannung. Jeder Spieler hat aber eigene individuelle Wünsche bei der Bespannung. Auf jedenfall kann man sagen: Je niedriger die Spannung der Saite umso mehr Power hat man. Je härter die Saite bespannt ist, umso mehr Kontrolle hat man. Ebenfalls was die Kontrolle fördert ist, wenn das Saitenmuster enger ist, dies ist aber je nach Racketmodell sehr unterschiedlich.

Weitere wichtige Eigenschaften vom Squash Racket, sind der Komfort, die Balance und das Eigengewicht.

Je leichter das Racket umso höher ist das Handling, resp. es ist einfacher das Racket schnell in die gewünschte Position für die nächste Schlagbewegung zu bringen. Je schwerer das Racket, umso eher können Vibrationen abgedämpft werden. Bei der Balance ist zu beachten, dass es Rackets gibt die „kopflastig“ sind und welche die „grifflastig“ sind. „Kopflastige“ habe eher mehr Power und Kontrolle, „Grifflastige“ eher ein besseres Handling.

Alle diese erwähnten Faktoren sollten bei einem Racketkauf in Betracht bezogen werden. Am besten ist es, wenn du einige Modelle „Probespielen“ kannst. Dann findest du am besten heraus, welches Racket zu dir passt.

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